Wiener Symphoniker
Chefdirigent: Fabio Luisi
Die Wiener Symphoniker sind Wiens Konzertorchester und Kulturbotschafter
und damit verantwortlich für den weitaus größten Teil des symphonischen
Musiklebens. Die Aktivitäten des Orchesters sind vielfältig, wobei die
Verbindung der traditionellen Wiener Klangkultur mit neuen Musik- und
Präsentationsformen einen zentralen Stellenwert einnimmt.
Eine weitere Innovation stellt der Gesprächskonzert-Zyklus „Das andere Konzert“
dar, bei der die Musik auf witzig-intelligente Art vermittelt wird.
Der Kammermusik-Zyklus wiederum zeigt die große Bandbreite an
Musikerpersönlichkeiten – bis hin zum zeitgenössischen Jazz.
Ein wichtiges Anliegen ist den Wiener Symphonikern die Arbeit mit Kindern
und Jugendlichen. Die Wiener Symphoniker bestreiten über 160 Konzert- und
Opernauftritte sowie 50 Kammerkonzerte und Workshops. Seit 1980 gibt es
auch den großen Bereich der Eigenveranstaltungen mit insgesamt vier Zyklen.
Dazu kommt eine rege und intensive Tournee-Tätigkeit, die das Orchester
regelmäßig durch Europa sowie in verschiedene Übersee-Regionen führt.
Seit 1946 bestreiten die Wiener Symphoniker als „Orchestra in Residence“
den Großteil der Opern- und Konzertproduktionen bei den Bregenzer Festspielen.
Das Orchester ist seit Anfang 2006 für einen wesentlichen Teil der Produktionen
im „Theater an der Wien“ verantwortlich, das seit diesem Zeitpunkt wieder als
Opernhaus geführt wird.
Die hauseigene Produktionsgesellschaft „Symphonia Tonaufnahmeges.mbH“
kann auf die Gesamteinspielung der Schostakowitsch-Symphonien mit Eliahu Inbal
und jene der Mozart- und Beethoven-Klavierkonzerte mit Rudolf Buchbinder verweisen.
Die künstlerische Arbeit der Wiener Symphoniker, die durch eine vielfältige Reihe von
Tonträgeraufnahmen dokumentiert ist, wurde im Jahr 2000 anlässlich des
100jährigen Bestehens in einer, die Orchesterarbeit ab der Nachkriegszeit beleuchtenden,
CD-Jubiläumsausgabe punktuell zusammengefasst.